Die mathematische Formel für ein glückliches Leben...
...habe ich gerade im Austausch mit Silmanja und meinen Mitkommentatoren dort gefunden:
Von allem nicht das Maximum anstreben sondern das Optimum finden.
Theophrastus wäre stolz auf mich.
Von allem nicht das Maximum anstreben sondern das Optimum finden.
Theophrastus wäre stolz auf mich.
acqua - 18. Sep, 23:48
19 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
silmanja - 19. Sep, 07:46
wunderbar jetzt müssen wir das ganze "nur" noch umsetzen ;-)
acqua - 19. Sep, 08:04
Guten Morgen!
Ja genau. Bin voller guter Vorsätze für heute...
Als erstes gehe ich jetzt mal Joggen.
Ja genau. Bin voller guter Vorsätze für heute...
Als erstes gehe ich jetzt mal Joggen.
seenia - 19. Sep, 08:24
joggen? bei diesem wetter? hier ist alles voller nebel.
aber ich würde auch gerne joggen anstatt arbeiten.
acqua - 19. Sep, 10:06
Also der Nebel stört beim Joggen ja eigentlich nicht so. Da kenne ich Schlimmeres. Ausserdem sah man immer wieder blaue oder helle Flecken zwischendurchschimmern und einmal drückte sogar die Sonne durch. Überhaupt scheinen wir hier am Rand der Nebeldecke zu sein, denn vom Stanserhorn konnte ich zwar nur den Fuss sehen, aber der war voll an der Sonne.
MdBlog - 19. Sep, 08:11
Hehe...
Pareto!
acqua - 19. Sep, 08:29
Nicht ganz. Ich glaube, Pareto geht von der Gesamtheit aus und fragt sich, wie man eine bestimmte Anzahl Äpfel auf eine bestimmte Anzahl Personen verteilen kann, so dass der Nutzen in der Summe am grössten ist. Und Nutzen wird mit der grösstmöglichen Anzahl Äpfel definiert. Ich aber gehe erstens vom Individuum aus und sage zweitens, dass zu wenige Äpfel Hunger machen und zu viele Bauchweh.
Jetzt gehe ich aber wirklich Joggen...
Jetzt gehe ich aber wirklich Joggen...
acqua - 19. Sep, 10:00
Habe beim Joggen über meine Antwort nachgedacht und sie jetzt etwas umformuliert.
rittiner & gomez (anonym) - 19. Sep, 09:17
das optimum, tönt immer noch sehr anspruchsvoll.
acqua - 19. Sep, 10:07
Es liegt mir fern, etwas anders zu behaupten!
steppenhund - 19. Sep, 09:21
Vom Regen in die Traufe
Einen Superlativ durch einen anderen ersetzen mag etwas Aufschub bedeuten, bis man erkennt, dass auch die Suche nach dem Optimum nicht optimal ist.
Bezieht sich das Optimum nämlich auf eine Dimension, ist es mit dem Maximum oder dem Minimum gleichzusetzen.
Ist das Optimum aber auf eine Kombination unterschiedlicher Parameter bezogen, wird sich die Festlegung der Wichtigkeit der einzelnen Parameter als eine nicht zu bewältigende Aufgabe herausstellen, die vielleicht ein Maximum an Frustration erreicht.
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Finden statt anstreben, das klingt gut. Aber da braucht es keine Superlative. Einfach finden, was gut ist:)
Bezieht sich das Optimum nämlich auf eine Dimension, ist es mit dem Maximum oder dem Minimum gleichzusetzen.
Ist das Optimum aber auf eine Kombination unterschiedlicher Parameter bezogen, wird sich die Festlegung der Wichtigkeit der einzelnen Parameter als eine nicht zu bewältigende Aufgabe herausstellen, die vielleicht ein Maximum an Frustration erreicht.
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Finden statt anstreben, das klingt gut. Aber da braucht es keine Superlative. Einfach finden, was gut ist:)
acqua - 19. Sep, 09:56
Warum soll das Optimum automatisch mit dem Maximum oder Minimum gleichzusetzen sein? Mein eindimensionales Beispiel mit den Äpfeln (siehe Antwort an MdBlog) belegt doch das Gegenteil. Das Optimum wie ich es verstehe ist eben gerade kein Superlativ. Vielleicht sprechen wir ja wegen dem Wort "mathematisch" in meinem Titel aneinander vorbei? Es war ein bisschen ironisch gemeint.
steppenhund - 19. Sep, 11:19
Tja, die Semantik ist ein Hund
Bonus, melius, optimus ... das erinnere ich als Steigerungsfolge im Lateinischen.
Ich will es dir gar nicht verdenken, dass Du das Optimum nicht als Superlativ verstehst. Mit der Aussage selbst habe ich ja kein Problem:)
Aber die unterschiedliche Auslegung von Worten ist gerade der Hauptgrund von Konflikten und - was meinen Arbeitsplatz sichert - der Hauptgrund für Softwarefehler:)
Dazu fällt mir ein ganz lieber, jüdischer Witz ein:
Ein Jude steht vor einem Metzgerladen und sieht einen wunderbaren Schinken hängen. Er geht hinein und frägt: "Wieviel kosten zehn Deka von diesem Fisch?" - "Bitte, wir haben keine Fische."
Der Jude zeigt auf den Schinken und frägt erneut: "Bitte sagen Sie mir doch, wieviel zehn Deka von d i e s e m Fisch da kosten?"
Der Metzger etwas ungebärdig: "Mein Herr, das ist ein Schinken!"
-- "Nu, habe ich gefragt, wie er heißt, der Fisch?"
Ich will es dir gar nicht verdenken, dass Du das Optimum nicht als Superlativ verstehst. Mit der Aussage selbst habe ich ja kein Problem:)
Aber die unterschiedliche Auslegung von Worten ist gerade der Hauptgrund von Konflikten und - was meinen Arbeitsplatz sichert - der Hauptgrund für Softwarefehler:)
Dazu fällt mir ein ganz lieber, jüdischer Witz ein:
Ein Jude steht vor einem Metzgerladen und sieht einen wunderbaren Schinken hängen. Er geht hinein und frägt: "Wieviel kosten zehn Deka von diesem Fisch?" - "Bitte, wir haben keine Fische."
Der Jude zeigt auf den Schinken und frägt erneut: "Bitte sagen Sie mir doch, wieviel zehn Deka von d i e s e m Fisch da kosten?"
Der Metzger etwas ungebärdig: "Mein Herr, das ist ein Schinken!"
-- "Nu, habe ich gefragt, wie er heißt, der Fisch?"
acqua - 19. Sep, 12:07
Du hast natürlich sowohl mit der lateinischen wie auch mit der mathematischen Begründung recht. Ich bin noch am Überlegen, ob in meinem Zusammenhang der Begriff Optimum zulässig ist, oder ob ich einen andern wählen soll. Das "richtige Mass" zum Beispiel.
Dein Jude gefällt mir. Gerade auch, weil er dieses (österreichische?) Wort "Deka" verwendet, von dem es sich mir nur aus dem Zusammenhang erschliesst, dass es eine Masseinheit sein muss, ich aber nicht weiss, wieviel das ist. Passt doch irgendwie auch zum Thema.
Dein Jude gefällt mir. Gerade auch, weil er dieses (österreichische?) Wort "Deka" verwendet, von dem es sich mir nur aus dem Zusammenhang erschliesst, dass es eine Masseinheit sein muss, ich aber nicht weiss, wieviel das ist. Passt doch irgendwie auch zum Thema.
steppenhund - 19. Sep, 19:40
Dekagramm
1 Dekagramm = 10g. Soviel ich weiß, nur in Österreich gebräuchlich. 10 Deka sind daher die übliche Kleinmenge beim Wursteinkauf:)
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Oder eine typische Bestellung Bestellung beim Billa:
Geben Sie mir bitte 2 Semmeln mit je 3 Deka Schinkel und einem Gurkerl drauf.
Da gab es schon einmal einen politischen Skandal in Österreich, weil eine Ministerin nicht wusste, wieviel so eine Semmel kostet.
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Oder eine typische Bestellung Bestellung beim Billa:
Geben Sie mir bitte 2 Semmeln mit je 3 Deka Schinkel und einem Gurkerl drauf.
Da gab es schon einmal einen politischen Skandal in Österreich, weil eine Ministerin nicht wusste, wieviel so eine Semmel kostet.
chamäleon123 - 19. Sep, 09:37
tönt gut. Aber ich bin misstrauisch: ist das etwa eine Wahlkampfparole? Oder gar eine Verschwörung der UOS (unerschütterliche Optimisten Schweiz)?!
acqua - 19. Sep, 10:09
Ich merke erst jetzt gerade, dass das Wort Optimist etwas mit Optimum zu tun hat. Tss...
Misstrauen ist im übrigen in solchen Dingen immer gut.
Misstrauen ist im übrigen in solchen Dingen immer gut.
katjuscha - 19. Sep, 12:14
ich komme aus china
mit Gruss
http://katjuscha.twoday.net/
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chamäleon123 - 19. Sep, 13:12
das kann heutzutage gesundheitsgefährdend sein, aus China zu kommen...!
acqua - 19. Sep, 13:26
:-))
So wie sich das ausbreitet, ist es vielleicht sogar ansteckend.
So wie sich das ausbreitet, ist es vielleicht sogar ansteckend.




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