Mal ein Input von der anderen Seite. Ich bin ab meinem 2. Lebensjahr ohne Vater aufgewachsen und ab meinem 14. Lebensjahr auch ohne Mutter.
Ganz ehrlich, ich habe einen Vater schmerzlich vermisst. Obwohl ich eine sehr behuetete und wunderschoene Kindheit hatte und den besten Opa der Welt, aber eben Opa.
Als ich endlich reif dazu gewesen waere, den Kontakt mit ihm aufzunehmen, war er schon lange tot.
Ich kann verstehen, dass man einen starken Wunsch nach einem Kind hat und sich ueberlegt, es halt eben alleine grosszuziehen. Aber ganz ehrlich, eine Mutter kann eben einen Vater nicht wirklich ersetzen. Wenn ich heute so darueber nachdenke, dann ist da ein kleiner Platz in mir drin, der sich immer danach sehnen wird zu wissen, wie es gewesen waere, einen Vater gehabt zu haben. Mal von anderen Dingen, auf die diese Situation Einfluss genommen hat, ganz abgesehen.
Wenn es sich aus der Beziehung entwickelt, dass man seine Kinder alleine versorgen muss, so ist das schon schwierig genug.ABer sich von Anfang an dazu entscheiden, dass der Vater nicht vorkommt, vielleicht auch wie in den USA moeglich, per anonymer Samenspende, find ich ehrlich gesagt unverantwortlich und absolut egoistisch. Es geht eben nicht nur um die Erfuellung der eigenen Wuensche, sondern um einen anderen Menschen, der auch Beduerfnisse und Rechte hat und die nicht deckungsgleich sind, mit den eigenen.
Daran, dass man ihn oft wahnsinnig vermisst, wenn man ohne Vater aufwächst, zweifle ich keineswegs - obwohl: bestimmt gibt es auch hier wieder Gegenbeispiele...
Für mich stellt sich aber momentan nicht die Frage, ob ich ein Kind mit oder ohne Vater aufziehen soll, sondern ob ich ein Kind ohne Vater oder gar kein Kind haben werde. Das ist für mich ein grosser Unterschied. Möglicherweise wirkt es auf dich überheblich, wenn ich das sage, Annette, aber ich glaube nicht, dass es die perfekte Kindheit gibt.
Ganz ehrlich, ich habe einen Vater schmerzlich vermisst. Obwohl ich eine sehr behuetete und wunderschoene Kindheit hatte und den besten Opa der Welt, aber eben Opa.
Als ich endlich reif dazu gewesen waere, den Kontakt mit ihm aufzunehmen, war er schon lange tot.
Ich kann verstehen, dass man einen starken Wunsch nach einem Kind hat und sich ueberlegt, es halt eben alleine grosszuziehen. Aber ganz ehrlich, eine Mutter kann eben einen Vater nicht wirklich ersetzen. Wenn ich heute so darueber nachdenke, dann ist da ein kleiner Platz in mir drin, der sich immer danach sehnen wird zu wissen, wie es gewesen waere, einen Vater gehabt zu haben. Mal von anderen Dingen, auf die diese Situation Einfluss genommen hat, ganz abgesehen.
Wenn es sich aus der Beziehung entwickelt, dass man seine Kinder alleine versorgen muss, so ist das schon schwierig genug.ABer sich von Anfang an dazu entscheiden, dass der Vater nicht vorkommt, vielleicht auch wie in den USA moeglich, per anonymer Samenspende, find ich ehrlich gesagt unverantwortlich und absolut egoistisch. Es geht eben nicht nur um die Erfuellung der eigenen Wuensche, sondern um einen anderen Menschen, der auch Beduerfnisse und Rechte hat und die nicht deckungsgleich sind, mit den eigenen.
Für mich stellt sich aber momentan nicht die Frage, ob ich ein Kind mit oder ohne Vater aufziehen soll, sondern ob ich ein Kind ohne Vater oder gar kein Kind haben werde. Das ist für mich ein grosser Unterschied. Möglicherweise wirkt es auf dich überheblich, wenn ich das sage, Annette, aber ich glaube nicht, dass es die perfekte Kindheit gibt.