Fleissiger Samstag
Dieser Titel hat den Zweck einer selbsterfüllenden Prophezeiung.
8 Uhr 00:
Der Wecker hat geklingelt.
8 Uhr 20:
Erste Wäsche ob getan.
8 Uhr 40:
Restliche Wäsche sortiert.
8 Uhr 55:
Geduscht, Haare gewaschen, angezogen.
9 Uhr 05:
Pflanzen gegossen.
9 Uhr 20:
Socken -von letzter Wäsche :-/ - zusammengelegt und versorgt.
9 Uhr 35:
Mit einer Freundin für heute Abend verabredet. Sie kommt zu mir zum Essen, bevor wir zusammen in die Stadt gehen. Jetzt muss ich bis dahin also geputzt und aufgeräumt haben.
Mit den Eltern für morgen Mittag verabredet und Restaurant reserviert.
9 Uhr 45:
Zweite Wäsche ob getan.
10 Uhr 00:
Erste Wäsche aufgehängt.
Gopf! Jetzt bin ich schon seit zwei Stunden wach und beschäftigt und ich habe die ganze Zeit nur Dinge erledigt, für die ich kaum Zeit eingerechnet habe. Diesen Fehler mache ich immer wieder: To dos mit (scheinbar!) vernachlässigbarem Zeitbedarf einplanen. Sachen wie Mails schreiben oder eben Telefonate erledigen und Wäsche waschen. Gut, dass ich aufgrund dieser Liste wenigstens sehe, wohin meine Zeit heute bisher gegangen ist. Sonst hätte ich nun wieder das Gefühl, ich hätte gar nichts geschafft bis jetzt.
Merke: Zeitstrahlen mit der punktförmigen Ausdehnung Null gibt es nicht!
10 Uhr 25:
Nach ewiglangem Nichtgebrauch das Velo mit zwei Platten zur Mechanikerin geschoben, aufpumpen lassen und zurückgefahren.
10 Uhr 40:
Stube (noch nicht ganz fertig) aufgeräumt.
11 Uhr 00:
Zweite Wäsche aufgehängt.
Nun gibt es einen Fleissigkeitsunterbruch. Am Nachmittag geht es weiter.
14 Uhr 30:
Mit zwei Freundinnen dem See entlang geradelt, einen Park besichtigt und köstliche einheimische Bratwurst gegessen.
14 Uhr 55:
Eingekauft.
15 Uhr 00:
Dritte Wäsche ob getan.
15 Uhr 15:
Kühl geduscht.
16 Uhr 15:
Zabig gegessen, Kaffee getrunken, Nickerchen gehalten.
17 Uhr 20:
Küche aufgeräumt und gestaubsaugt. Dazu Miniaturen aus Sils-Maria gehört.
17 Uhr 35:
Dritte Wäsche aufgehängt.
18 Uhr 00:
Stube fertig aufgeräumt und gestaubsaugt.
18 Uhr 10
Gang und Bad gestaubsaugt.
8 Uhr 00:
Der Wecker hat geklingelt.
8 Uhr 20:
Erste Wäsche ob getan.
8 Uhr 40:
Restliche Wäsche sortiert.
8 Uhr 55:
Geduscht, Haare gewaschen, angezogen.
9 Uhr 05:
Pflanzen gegossen.
9 Uhr 20:
Socken -von letzter Wäsche :-/ - zusammengelegt und versorgt.
9 Uhr 35:
Mit einer Freundin für heute Abend verabredet. Sie kommt zu mir zum Essen, bevor wir zusammen in die Stadt gehen. Jetzt muss ich bis dahin also geputzt und aufgeräumt haben.
Mit den Eltern für morgen Mittag verabredet und Restaurant reserviert.
9 Uhr 45:
Zweite Wäsche ob getan.
10 Uhr 00:
Erste Wäsche aufgehängt.
Gopf! Jetzt bin ich schon seit zwei Stunden wach und beschäftigt und ich habe die ganze Zeit nur Dinge erledigt, für die ich kaum Zeit eingerechnet habe. Diesen Fehler mache ich immer wieder: To dos mit (scheinbar!) vernachlässigbarem Zeitbedarf einplanen. Sachen wie Mails schreiben oder eben Telefonate erledigen und Wäsche waschen. Gut, dass ich aufgrund dieser Liste wenigstens sehe, wohin meine Zeit heute bisher gegangen ist. Sonst hätte ich nun wieder das Gefühl, ich hätte gar nichts geschafft bis jetzt.
Merke: Zeitstrahlen mit der punktförmigen Ausdehnung Null gibt es nicht!
10 Uhr 25:
Nach ewiglangem Nichtgebrauch das Velo mit zwei Platten zur Mechanikerin geschoben, aufpumpen lassen und zurückgefahren.
10 Uhr 40:
Stube (noch nicht ganz fertig) aufgeräumt.
11 Uhr 00:
Zweite Wäsche aufgehängt.
Nun gibt es einen Fleissigkeitsunterbruch. Am Nachmittag geht es weiter.
14 Uhr 30:
Mit zwei Freundinnen dem See entlang geradelt, einen Park besichtigt und köstliche einheimische Bratwurst gegessen.
14 Uhr 55:
Eingekauft.
15 Uhr 00:
Dritte Wäsche ob getan.
15 Uhr 15:
Kühl geduscht.
16 Uhr 15:
Zabig gegessen, Kaffee getrunken, Nickerchen gehalten.
17 Uhr 20:
Küche aufgeräumt und gestaubsaugt. Dazu Miniaturen aus Sils-Maria gehört.
17 Uhr 35:
Dritte Wäsche aufgehängt.
18 Uhr 00:
Stube fertig aufgeräumt und gestaubsaugt.
18 Uhr 10
Gang und Bad gestaubsaugt.
acqua - 21. Jun, 08:24
9 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
books and more - 21. Jun, 08:58
Bravo! Und erste Resultate am frühen Morgen geben ein gutes Gefühl und Schwung zu weiterer Tätigkeit! Die weitere Resultate hervorbringt! Und noch bessere Gefühle! Und ...
acqua - 21. Jun, 08:59
Danke, danke, lieber Mehralsbücher! Wegen solchen Untestützungsbekundungen schreibe ich das hier ja hauptsächlich auf.
books and more - 21. Jun, 09:10
9 Uhr 10:
Vom Bloggen losgerissen, frühstücken, Fahrrad aufpumpen.
Vom Bloggen losgerissen, frühstücken, Fahrrad aufpumpen.
acqua - 21. Jun, 09:13
Fahrrad aufpumpen (lassen!) steht bei mir heute Morgen auch noch auf dem Programm.
Ich wünsche einen herrlichen längsten Tag!
Ich wünsche einen herrlichen längsten Tag!
Allegra - 21. Jun, 20:52
was ist denn zabig?
books and more - 21. Jun, 20:59
[Gottlob, ich bin nicht der Einzige]
... und was mag wohl 'obtun' bedeuten??
acqua - 22. Jun, 00:27
Aaalso:
Zabig ist eine Zwischenmahlzeit, die man am Nachmittag zu sich nimmt. Abig heisst Abend, z steht für die Präposition zu. Zabig heisst wörtlich also zu Abend. Ähnlich werden auch die Ausdrücke Zvieri (zu vier Uhr) und Zfüfi (zu fünf Uhr) verwendet. Was wäre der hochdeutsche Ausdruck dafür? Vesper?
Obtun könnte man wohl mit aufsetzen übersetzen, im Sinne von einen Topf mit Wasser aufsetzen. Hierzu fällt mir kein hochdeutsches Verb ein, das im Wäschefall verwendet werden könnte.
Zabig ist eine Zwischenmahlzeit, die man am Nachmittag zu sich nimmt. Abig heisst Abend, z steht für die Präposition zu. Zabig heisst wörtlich also zu Abend. Ähnlich werden auch die Ausdrücke Zvieri (zu vier Uhr) und Zfüfi (zu fünf Uhr) verwendet. Was wäre der hochdeutsche Ausdruck dafür? Vesper?
Obtun könnte man wohl mit aufsetzen übersetzen, im Sinne von einen Topf mit Wasser aufsetzen. Hierzu fällt mir kein hochdeutsches Verb ein, das im Wäschefall verwendet werden könnte.
Allegra - 26. Jun, 08:23
merendina heisst's im italienischen...oder spuntino, aber auf hochdeutsch???? keine ahnung! kaffee & kuchen vielleicht?...
acqua - 26. Jun, 08:43
Merenda war eines der ersten Wörter, die ich als Au Pair in Lugano lernte. Aber auf Hochdeutsch? Esst ihr in Deutschland sowas gar nicht? Nicht einmal die kleinen Kinder? Vielleicht müssten wir eine Mutter fragen.




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