Vatertag
Nichts gegen Herrn I. aus U. Er ist bestimmt ein toller Vater. Er arbeitet pro Woche nur vier Tage und bleibt am fünften zu Hause, damit auch seine Frau mal arbeiten gehen kann. Dies hat er sogar gegen Widerstände durchgesetzt. Wenn er zu Hause ist, spielt er nicht nur Fussball und Unihockey mit seinen Söhnen, sondern er erledigt dann auch Arbeiten im Haushalt. Für seine Frau ist er ein Glückstreffer.
Mich beschäftig aber, dass dies ausreicht, um einer der "Schweizer Väter des Jahres" zu werden.
Mich beschäftig aber, dass dies ausreicht, um einer der "Schweizer Väter des Jahres" zu werden.
acqua - 7. Jun, 10:01
19 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
la-mamma - 7. Jun, 10:31
werden bei euch
eh auch immer ALLE mütter zur mutter des jahres gekürt? preislos, selbstverständlich;-)
acqua - 7. Jun, 10:35
:-)
Keine Ahnung! Ich gehöre ja nicht zu dieser Gruppe Menschen.
Keine Ahnung! Ich gehöre ja nicht zu dieser Gruppe Menschen.
zyniker (Gast) - 7. Jun, 10:54
Vielleicht gehört er auch den den Schweizer Männern, die Frau und Kinder nicht schlagen?
acqua - 7. Jun, 15:33
!
Sammelmappe (Gast) - 7. Jun, 15:12
Manchmal darf man die Hürde nicht zu hoch legen, damit auch jemand drüber kommt.
Nein im Ernst: Es gibt heute schon ein paar Männer, die ihre Vaterrolle ganz gut leben. Noch zu wenige, aber immerhin.
Nein im Ernst: Es gibt heute schon ein paar Männer, die ihre Vaterrolle ganz gut leben. Noch zu wenige, aber immerhin.
acqua - 7. Jun, 15:34
Die gibt es, gewiss. Und Herr I. gehört bestimmt auch dazu. Aber gibt es wirklich keine drei Väter, die sich mehr als einen Tag um ihre Kinder kümmern?
la-mamma - 7. Jun, 21:25
die gibt es sicher,
aber die haben dann keine zeit den fragebogen auszufüllen;-)
canela (Gast) - 7. Jun, 22:19
hmm nur einen tag pro woche? die kennen wohl den vater meines sohnes nicht ;-). nur, ich kann nicht arbeiten, ich muss und will.
acqua - 7. Jun, 22:29
Musst ihn nächstes Mal nominieren!
rittiner & gomez (Gast) - 8. Jun, 17:25
nun wir sind immer zu hause und machen auch alle hausarbeit, aber väter des jahres sind wir nicht und möchten es auch nicht werden.
acqua - 8. Jun, 20:17
Sehr löblich! Jetzt müssen Sie nur noch aufpassen, dass niemand Sie nominiert.
diefrogg - 8. Jun, 22:57
Du bist bereits...
die Zweite, die ich das heute sagen höre! Eine Kollegin von mir hat das mit Herrn I. aus U. auch gelesen und ziemlich gestaunt, wie wenig es braucht, Vater des Jahres zu werden. Wenn man dafür von seiner Ehefrau nominiert werden muss, braucht es wahrscheinlich einfach eine ungeheuer grossherzige Frau!
acqua - 8. Jun, 23:04
Dass die Frau ihn nominiert hat, finde ich ja ok. Ist ja noch schön, dass sie von ihm so begeistert ist. Aber dass die Jury ihn ausgewählt hat... Die Messlatte liegt tief, unterirdisch tief.
rage - 9. Jun, 12:29
also wenn der vater des jahres ist, dann ist der eb übervater des jahres :-) ich werd ihn mal anmelden. was der kann, kann der eb längst. :-)
acqua - 9. Jun, 17:38
Da bin ich aber froh, dass es in der Schweiz zumindest einen Mann gibt, die Vorgabe von Herrn I. übertrifft. ;-)
diefrogg - 10. Jun, 16:34
Den ultimativen...
Kommentar zu dieser Geschichte habe ich eben in einem alten Blogeintrag von mir gefunden. "Ich" sage dort: «Also, meine Liebe, jeder weiss doch, dass Frauen im Patriarchat von Kindsbeinen an drauf trainiert werden, Männer über alle Massen zu loben. Ich meine, mit nichts anderem als heftigem Lob bringt eine Frau einen Mann dazu, einmal im Jahr einen prallvollen Güselsack* nach draussen zu tragen!!! Auch wenn er sich beim Gespräch über Haushaltspflichten dazu verpflichtet hat, es alle zwei Wochen zu tun.»
Mehr hier.
Sorry, sorry, wollte nicht sexistisch sein. Wie heisst es doch? "...aber lieb, aber lieb, aber lieb sind sie doch!"
*Mülltüte
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Sorry, sorry, wollte nicht sexistisch sein. Wie heisst es doch? "...aber lieb, aber lieb, aber lieb sind sie doch!"
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acqua - 14. Jun, 22:00
Vielleicht habe ich ja deshalb keinen Fressgötti (ich kannte den Ausdruck auch nicht) an meiner Seite, weil ich mich mit einer patriarchalen Beziehung nicht zufrieden geben würde? Es könnte ja zumindest einer der Gründe sein.
rage - 12. Jun, 17:49
vielleicht war es ein akt der satire, um auf sich aufmerksam zu machen? wir hatten gestern die schwagers zu besuch und der eb erklärte stolz, er hätte diese woche drei stunden gebraucht, um die gesamte rumliegende wäsche aus einem monat zusammen zu legen für vier personen. kommentar der schwägerin: kannst bitte deinem bruder mal zeigen, wie das geht?
(der eb legt meist die wäsche zusammen, es war für ihn also nix ausser gewöhnliches, er macht das vorm tv. ich machs nicht so gern. :-))
meine mutter übrigens hat sich schon immer geweigert, die hemden meines vaters zu bügeln. das hat er immer selbst gemacht.
das schlimme am ganzen ist ja, dass frau sich danach genötigt fühlt, danke zu sagen. als wenn es ein wunder wäre! ich - und der eb zum glück auch - finden: das leben ist kein ponyhof, packen wir es gemeinsam an! und dann kann ich ja schlecht danke sagen, sonst würde dem ganzen die selbstverständlichkeit genommen! ganz abgesehen davon käme es mir eh nicht in den sinn :-)))
(der eb legt meist die wäsche zusammen, es war für ihn also nix ausser gewöhnliches, er macht das vorm tv. ich machs nicht so gern. :-))
meine mutter übrigens hat sich schon immer geweigert, die hemden meines vaters zu bügeln. das hat er immer selbst gemacht.
das schlimme am ganzen ist ja, dass frau sich danach genötigt fühlt, danke zu sagen. als wenn es ein wunder wäre! ich - und der eb zum glück auch - finden: das leben ist kein ponyhof, packen wir es gemeinsam an! und dann kann ich ja schlecht danke sagen, sonst würde dem ganzen die selbstverständlichkeit genommen! ganz abgesehen davon käme es mir eh nicht in den sinn :-)))
acqua - 14. Jun, 22:01
Unfreiwillige Satire trifft es wohl eher...




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