Aggregats- und andere Zustände

Dienstag, 27. Oktober 2009

Geträumt

Neben dem Lindenbaum in G. steht eine Platane. Ihre Äste sind voller Papageien. Als ich diese sehe, zähle ich sie und teile die Zahl meinem Arbeitskollegen mit, der interessanterweise anwesend ist. Statt dass wir uns über die Papageien wundern, bezweifelt er, dass es sich bei dem Baum um eine Platane handelt. Ich bin mir dessen jedoch sicher.

Samstag, 24. Oktober 2009

Heute zum ersten Mal getan

Mit Ölfarben gemalt.

Mit Quitten gekocht.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Heute Sonntag

Länger geschlafen im Bett gelegen als geplant.

Wieder mit dem Schwimmen begonnen (im Hallenbad).

Zwischen herabfallenden Rosskastanien an der Sonne gesessen. Von einer nicht sehr geübten Kellnerin in grossen Abständen Kürbissuppe sowie Salat mit Knoblauchbrötchen und einen Espresso serviert bekommen. Die Abstände waren ausreichend gross, um die NZZ am So zu lesen. Dabei gelernt, dass die meisten Frauen nur die wenigsten Männer anziehend finden, die meisten Männer aber die meisten Frauen.

Mit gestärktem Selbstbewusstsein am Bahnhof den Wocheneinkauf getätigt. Dabei überlegt, dass ich nach der Portugal-Reise von nächster Woche wieder einen besseren Wochenrhythmus finden will. Wocheneinkäufe am Bahnhof sollten nur ein Notbehelf sein.

Nach Hause gefahren. Eine Wäsche gewaschen. Die sich an der Sonne räkelnde Katze ausgiebig geknuddelt. Schoggiflan gegessen. Mich für den Abend zum Pizza Essen verabredet. Auswandererdokus geschaut. Wäsche aufgehängt. Bett frisch bezogen. Nickerchen gehalten.

Mit ehemaliger Chefin und heutiger guter Bekannter Pizza gegessen. Da diese anschliessend ihren Bus noch knapp erreichte, obwohl der Vollmond lockte keine Runde auf dem Riesenrad gedreht.

Wieder zu Hause, eine seit ewigs fällige Abrechnung gemacht. Die zweite Hälfte von "Die Standesbeamtin" geschaut. Angenehm überrascht gewesen. Sogar in Erwägung gezogen, den Soundtrack zu kaufen, mich aber noch nicht entschieden.

Nun werde ich bald an meinem frisch duftenden Kissen riechen.

Montag, 28. September 2009

Bratkartoffeln

Eine Fahrt auf dem selben See, wo alles seinen Anfang genommen hat. Ob ihn interessiert, was ich ihm erzähle? Zumindest schafft er es nicht, diesen Eindruck zu erwecken. Ich bin nicht langweilig. Respektiert er meinen Willen? Er nimmt mich in die Arme, wenige Meter von der Stelle, an der ich ihn damals zum ersten Mal erblickt habe. Die Küsse haben nur wenig Geschmack.
Vielleicht sollte ich keine Kartoffeln mehr braten.

Montag, 31. August 2009

Eine gute und eine schlechte Nachricht

TSH und Ferritin sind im Normalbereich. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn sich meine Müdigkeit mit einem einfach zu behebenden medizinischen Befund hätte erklären lassen. Aber jetzt muss ich wohl weiter an meinem Lebenswandel arbeiten. Ich weiss nur leider langsam nicht mehr, wo ansetzen.

Sonntag, 16. August 2009

Frust

Eigentlich viel schlimmer als alle Narkosen: In der strahlendsten und heissesten Woche des Jahres nicht schwimmen zu dürfen. Zum Trost gibts Flammekuchen mit Tomatensalat.

Donnerstag, 13. August 2009

Übergang

Dieser Moment (Während fünf Minuten oder 20 Sekunden? Ich weiss es nicht.) bevor die Narkose beginnt. Ich muss ganz tief das Gas aus der Maske einatmen und hoffe, dass ich bald einschlafe. Gleichzeitig will ich mich nicht ausliefern und möchte mich gegen die Narkose wehren. Wer weiss, was die mit mir anstellen werden, wenn ich hilf- und willenlos vor ihnen liege? Hoffentlich werden sie mich, wenn ich gleich aufhöre zu Atmen, auch wirklich bebeuteln. Könnte ja sein, dass sie das gerade heute und bei mir vergessen. Und wie werde ich mich in den letzten Sekunden vor dem Einschlafen fühlen? Werde ich merken, dass ich einschlafe? Werde ich mich nach dem Erwachen an diese Gedanken erinnern? Ich kann gar nicht so tief einatmen, wie die wollen, dass ich einatme; die Maske gibt zu viel Widerstand. Wird mir gleich schwindlig werden?
Dann ist mir tatsächlich schwindlig. Aber eine Stimme sagt: "So Frau acqua, Sie haben es hinter sich." Sie sagt noch mehr Sachen und andere Stimmen sagen auch noch Sachen, aber daran erinnere ich mich nicht mehr genau.

Montag, 3. August 2009

Unverhofft

Genau was es an diesem Novemberabend gebraucht hat: Auf dem Heimweg fand ich über mir in der Gepäckablage einen Strauss Sonnenblumen. Jetzt stehen sie in der schönen blauen Vase auf meinem Stubenboden.

Sonntag, 19. Juli 2009

Sonntagmorgen

"Sternstunden" schauen und das Kleidchen für das liebste Gottenmädchen der Welt fertig stricken.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Gewohnheit

Heute wurde mir bewusst, dass ich noch immer bei jeder getigerten Katze die ich hier im Quartier von weitem sehe genauer hinschaue um herauszufinden, ob es nicht vielleicht jene Katze ist, die vor ziemlich genau sieben Jahren nicht mehr nach Hause kam.

Die Niederschläge der letzten Tage

In einem Besprechungszimmer...
In einem Besprechungszimmer in meiner damaligen Firma....
steppenhund - 5. Nov, 18:50
Weil im November das...
Weil im November das vergeht, was im März aufblüht.
nessy - 5. Nov, 16:25
Frage (LXXXI)
9/11 - 9. 11. - Wo wart ihr dann? Das fragt die Wüstenfüchsin....
acqua - 5. Nov, 15:13
Scilla? Ich sehe die...
Scilla? Ich sehe die Logik nicht. Sonst jemand?
acqua - 3. Nov, 22:15
Gut möglich. Oder...
Gut möglich. Oder Fasnacht?
acqua - 3. Nov, 22:14
Schönes Bild!
Schönes Bild!
acqua - 3. Nov, 22:14
Oktober?
Oktober?
acqua - 3. Nov, 22:13
Weil beide gleich weit...
Weil beide gleich weit vom Juli entfernt sind?
acqua - 3. Nov, 22:13
Im Umkehrschluss ist...
Im Umkehrschluss ist also November = Tod?
acqua - 3. Nov, 22:12
Weil dann weisse statt...
Weil dann weisse statt farbige Blätter von den...
acqua - 3. Nov, 22:11

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