Klar Schiff

Montag, 28. Juli 2008

Zwischenstand

20 Bohnen.

Dienstag, 15. Juli 2008

Bohnometer

Wieder einmal bin ich auf eine neue List verfallen, wie ich mich selbst zum Arbeiten anhalten könnte.
Vor drei Wochen verfasste ich ja meine Theorie, wonach ich jeden Tag eine halbe Stunde in die Hausarbeit investieren müsste. Ausserdem will, sollte und muss ich mich unbedingt wieder mehr bewegen. Da mir das zur Zeit am einfachsten erscheint, habe ich mir täglich ein kurzes Training auf dem Stepper verordnet. Bisher war es aber sowohl mit dem Umsetzen der Halbstundentheorie in die Praxis als auch mit dem Einhalten des Trainingsvorsatzes nicht sehr weit her.
Ich versuche deshalb nun, mich mit Geld zu bestechen und habe beschlossen, mir für jede in den Haushalt investierte halbe Stunde und für jede Trainingseinheit einen Franken auszuzahlen. Aus 80 Kidneybohnen, vier Schnapsgläsern und einer leeren Limoncelloflasche habe ich eine Vorrichtung gebastelt, an der ich den Fortschritt meiner Bemühungen ablesen kann.



Mein Ziel ist es, bis Ende September Fr. 80.- verdient zu haben. Mit dem Geld werde ich mir dann eine stylische Bread Bin gönnen.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Geschäftig

Da ich gerade für sonst nichts den Nerv habe, erzähle ich mal wieder, wie geschäftig ich heute bin. Bisher wurde von mir erledigt:

- Achteinhalb Stunden Spitalarbeit. (bis 16 Uhr)

- Telefonat mit dem mir ergebenst untergebenen Mitarbeiter in dem ich dessen Rapport abhörte. (16 Uhr 10)

- Eingeschriebenen Brief von der Post abgeholt. (16 Uhr 40)

- Telefon mit Auftraggeberin (siehe oben, drehe Vorzeichen um). (17 Uhr 35)

- Im Quartierladen Waschpulver eingekauft. Beim Nachhausekommen von der Nachbarin erfahren, dass ihre Sonnenblumensetzlinge auf dem Küchenbalkon von den Spatzen angeknabbert wurden und sie den Sonnenblumentopf deshalb nun neben dem Hauseingang platziert hat wo die Spatzen das Grünzeug in Ruhe lassen. (18 Uhr 05)

- Sechziggradwäsche ob getan. (18 Uhr 15)

- Päuschen auf dem Sofa abgehalten. (19 Uhr 15)

- Vierziggradwäsche ob getan. Sechziggradwäsche aufgehängt. (19 Uhr 40)

- Katze geknuddelt. (19 Uhr 45)

- In Blogs gelesen und mit einer (anderen) Nachbarin die bei mir klingelte um mir ein Buch auszuleihen über Bücher, unsere Waschmaschine und seitliche Velokörbchen geredet. Die Geschäftigkeit lässt langsam nach. Dafür bekomme ich Hunger. (20 Uhr 20)

- Bett frisch bezogen. Bald, bald darf ich mich hineinlegen. (20 Uhr 30)

- Vierziggradwäsche aufgehängt. (20 Uhr 50)

- Abfall rausgebracht. (21 Uhr 11)

Jetzt mache ich mir noch etwas zu Essen und dann ist für heute Feierabend.

Montag, 23. Juni 2008

Neuer Vorsatz

Ich habe mir gerade überlegt, dass ich, wenn ich jeden Tag ausser Sonntag eine halbe Stunde für Hausarbeiten einsetzen würde, pro Woche drei Stunden lang Hausarbeit erledigen würde. Das ist pro Tag wenig, aber pro Woche einiges mehr als zur Zeit.
Glaube ich jedenfalls. Vielleicht bedenke ich auch all die vielen Dinge wieder nicht, von denen ich glaube, dass sie so gut wie keine Zeit beanspruchen.
Wenn meine Rechnung aufgeht, müsste ich auf diese Weise mit der Zeit und für immer eine blitzblanke Wohnung haben...

Meine heutige halbe Stunde:
Die Wäsche vom Samstag abgenommen, den Molton unter das Leintuch gezogen und das abgewaschene Geschirr versorgt.

Samstag, 21. Juni 2008

Fleissiger Samstag

Dieser Titel hat den Zweck einer selbsterfüllenden Prophezeiung.

8 Uhr 00:
Der Wecker hat geklingelt.

8 Uhr 20:
Erste Wäsche ob getan.

8 Uhr 40:
Restliche Wäsche sortiert.

8 Uhr 55:
Geduscht, Haare gewaschen, angezogen.

9 Uhr 05:
Pflanzen gegossen.

9 Uhr 20:
Socken -von letzter Wäsche :-/ - zusammengelegt und versorgt.

9 Uhr 35:
Mit einer Freundin für heute Abend verabredet. Sie kommt zu mir zum Essen, bevor wir zusammen in die Stadt gehen. Jetzt muss ich bis dahin also geputzt und aufgeräumt haben.
Mit den Eltern für morgen Mittag verabredet und Restaurant reserviert.

9 Uhr 45:
Zweite Wäsche ob getan.

10 Uhr 00:
Erste Wäsche aufgehängt.
Gopf! Jetzt bin ich schon seit zwei Stunden wach und beschäftigt und ich habe die ganze Zeit nur Dinge erledigt, für die ich kaum Zeit eingerechnet habe. Diesen Fehler mache ich immer wieder: To dos mit (scheinbar!) vernachlässigbarem Zeitbedarf einplanen. Sachen wie Mails schreiben oder eben Telefonate erledigen und Wäsche waschen. Gut, dass ich aufgrund dieser Liste wenigstens sehe, wohin meine Zeit heute bisher gegangen ist. Sonst hätte ich nun wieder das Gefühl, ich hätte gar nichts geschafft bis jetzt.
Merke: Zeitstrahlen mit der punktförmigen Ausdehnung Null gibt es nicht!

10 Uhr 25:
Nach ewiglangem Nichtgebrauch das Velo mit zwei Platten zur Mechanikerin geschoben, aufpumpen lassen und zurückgefahren.

10 Uhr 40:
Stube (noch nicht ganz fertig) aufgeräumt.

11 Uhr 00:
Zweite Wäsche aufgehängt.

Nun gibt es einen Fleissigkeitsunterbruch. Am Nachmittag geht es weiter.

14 Uhr 30:
Mit zwei Freundinnen dem See entlang geradelt, einen Park besichtigt und köstliche einheimische Bratwurst gegessen.

14 Uhr 55:
Eingekauft.

15 Uhr 00:
Dritte Wäsche ob getan.

15 Uhr 15:
Kühl geduscht.

16 Uhr 15:
Zabig gegessen, Kaffee getrunken, Nickerchen gehalten.

17 Uhr 20:
Küche aufgeräumt und gestaubsaugt. Dazu Miniaturen aus Sils-Maria gehört.

17 Uhr 35:
Dritte Wäsche aufgehängt.

18 Uhr 00:
Stube fertig aufgeräumt und gestaubsaugt.

18 Uhr 10
Gang und Bad gestaubsaugt.

Mittwoch, 7. Mai 2008

Auch heute wieder

7 Uhr:
Aufgestanden.

8 Uhr 45:
75 Min. gejoggt. (Also ehrlich gesagt rechne ich den Hin- und Rückweg in den Wald dazu. Je etwa 5 bis 10 Minuten. Aber der Hinweg ist bergauf, den rechne ich als Aufwärmen und den Rückweg abwärts als Cool down.)

9 Uhr:
Eingekauft.

10 Uhr 20:
Geduscht, Haare gewaschen, angezogen, rumgebloggt, gefrühstückt.

11 Uhr 30:
Auf dem Sofa sicher eine halbe Stunde lang geschlafen, während auf 3sat Kerner seine Köche die Gerichte vom Freitag nochmals aufwärmen liess.

13 Uhr 30:
Soo-oo müde. Ob das immer noch die Nachwehen der Nachtwache sind? Im Bett nochmals geschlafen und komisches Zeugs geträumt. Unter anderem war ich mit einer Bekannten in Kitzbühel und die betrog Herrn Kling aus der Lindenstrasse mit einem Urlaubsflirt.
Dann durch das Klingeln des Telefons geweckt worden.

16 Uhr:
Ich habe resigniert und mir heute defintiv frei gegeben. In der Stadt gewesen, an der Sonne ein Sandwich gegessen und später das erste Glacé des Jahres. "Sahneglacé", sagte die portugiesische Verkäuferin zum deutschen Kunden. "Sahnewas?" frage dieser. "Sahneglacé", sagte sie. "Glacé ist Eis", sagte ich.

Dienstag, 6. Mai 2008

Heute erledigt

7 Uhr 30:
Trotz Nachtwache bis gestern Morgen zu einer höchst vernünftigen Zeit aufgestanden.

9 Uhr 15:
75 Minuten gejoggt.

9 Uhr 55:
Geduscht, angezogen, gefrühstückt, kurze Runde um die Blogs gedreht.

10 Uhr 20:
Dringendes und sehr wichtiges Mail geschrieben. Ich hoffe, ich war nicht zu überschwänglich.

11 Uhr 20:
Küche aufgeräumt. Es hatte sich sehr viel Geschirr angesammelt. Dazu diese und Teile dieser Sendung gehört.

14 Uhr:
Viel zu lange Mittagspause gemacht in welche das Kochen von Spargelrisotto, ein Nickerchen und ein Käfäli involviert waren.

14 Uhr 30:
Chef angerufen. Mit ihm bezüglich Dienstplan einen Deal vereinbart, bei dem beide Abstriche machen müssen. :-/

14 Uhr 55:
Mit zukünftigem Mitarbeiter bei meinem neuen Projekt telefoniert. Jetzt stelle ich sogar schon Mitarbeiter ein!!! Zum Glück nicht auf meine Rechnung und nicht auf meinen Namen.

15 Uhr 45:
Mail an Auftraggeberin geschrieben.

17 Uhr 10:
Druckerproblem zu beheben versucht. Leider erfolglos. Es bleibt noch die Hoffnung auf einen Rat aus dem "Solutions Center", welches ich nun angemailt habe. So werde ich halt in nächster Zeit nur farbig drucken, da die schwarze Farbe streikt.

17 Uhr 30:
Katze gefüttert und für mich selber einen Bananenmilchshake frulliert.

18 Uhr 40:
Gärtchen entstrüppt. Das hätte ich natürlich besser im Herbst getan. Aber Akelei und Waldstorchenschnabel habe ich hoffentlich noch rechtzeitig aus der Umarmung des Hopfens befreit, so dass sie dieses Jahr noch blühen.

Dienstag, 15. April 2008

Vorhernachher - Kühlschrank


15. April 19 Uhr 04

15. April 21 Uhr 04

Vorhernachher - Schreibtisch


15. April 16 Uhr 22



15. April 17 Uhr 46

Dienstag, 8. April 2008

Heute Dienstag

- Joggen (9:50)
- Termin mit Kosmetikerin vereinbaren (11:20)
- Termin mit Coiffeur vereinbaren (11:26)
- Termin mit Tierärztin vereinbaren (11:42)
- Termin mit Ärztin vereinbaren (11:32)
- Mallehrerin anrufen (15:19)
- Küche aufräumen (13:35)
- Kühlschrank putzen
- potentiellen Arbeitgeber anrufen (15:15: auf Anrufbeantworter gesprochen) (hat zurückgerufen: 17:14)
- Lebenszeichen an gegenwärtigen aber vernachlässigten Arbeitgeber senden (16:14)
- Stunden abrechnen
- Listen und Tabellen überarbeiten (= Lohnarbeit) (20:11)
- Rhabarberkuchen backen (18:25)

Die Niederschläge der letzten Tage

"Du bist nicht", sagt...
"Du bist nicht", sagt der Enttäuschte oder die...
Mme Lila (anonym) - 7. Aug, 20:16
Das könnte sein:) Aber...
Das könnte sein:) Aber es könnte ja auch...
steppenhund - 7. Aug, 13:43
Jetzt habe ich den Faden...
Jetzt habe ich den Faden in dieser Diskussion glaubs...
acqua - 7. Aug, 09:37
Ich glaube, dass es das...
Ich glaube, dass es das Wesen der Authentizität...
steppenhund - 7. Aug, 00:35
Die Frage, die für...
in diesem Zusammenhang immer wieder auftaucht, ist:...
diefrogg (anonym) - 6. Aug, 23:49
Das beste Werk, welches...
Das beste Werk, welches ich über A kenne, ist...
steppenhund - 6. Aug, 22:27
Authentizität
Bei mir bleiben. Nicht eine Rolle spielen. Nicht etwas...
acqua - 6. Aug, 19:55
Ich weiss, worauf du...
Ich weiss, worauf du anspielst. Aber bei mir besteht...
acqua - 6. Aug, 18:53
Verhaltensweisen. Und...
Verhaltensweisen. Und ich halte Authentizität...
steppenhund - 6. Aug, 15:47
solange es aufgeht, ist...
solange es aufgeht, ist es gut. nur meistens geht es...
seenia - 6. Aug, 09:37

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